iOS-App: „Bandochord“

Eine interessante App (für iOS) hat der Musiker Jörg Bleymehl herausgebracht. Für über 20 verschiedene Bandoneon-Bauweisen (vom 142er und 144er über Péguri- und Manoury-System bis hin zu Exoten wie der „Wheatstone Anglo Konzertina“) kann man den Griffplan der Instrumente ablesen und ausprobieren. Super für alle Neugierigen!

Mehr Info hier:  http://joergbleymehl.de/bandochords/

 

1 Kommentar

  1. Hallo Peter,

    freut mich, wenn Dir die App gefällt. Leider gibt es sie bisher noch nicht für Android, ich hoffe aber, dass sich dies im Laufe des Jahres noch ändert.
    Eine etwas vereinfachte Version der App gibt es deshalb auch als Webseite: http://www.bandochords.de

    Sowas ergibt sich, wenn man Anfänger auf einem Instrument ist und auf der anderen Seite aber die Möglichkeit hat, sich Hilfsmittel selbst zu entwickeln. Ausschlag war ein Workshop bei Heiko Guter im Alten Kranwerk in Naunhof, bei dem es um Akkorde ging. Jeder der Anwesenden hatte ein anderes Instrument und Heiko hat immer versucht herauszufinden, wie auf dem jeweiligen Instrument der Akkord am besten zu greifen ist.

    Vielen Dank für das Verlinken!

    Nach langen Jahren des musikalischen Tiefschlafes hat mich 2014 die Begeisterung für das Bandoneon ergriffen (natürlich über den Tango) und hat sich auf alle möglichen Instrumente mit durchschlagenden Stimmzungen übertragen. Was bei mir dann immer in einer gewissen Sammlerei endet, so dass ich mittlerweile ein breites Spektrum an Instrumenten zu Hause habe und auch versuche, diese zu spielen.

    Dabei ist mir vollkommen klar, dass ich wohl nie ein Instrument richtig gut beherrschen werde, wenn ich meine Energie auf so viele Systeme verteile. Es macht mir aber einfach viel Spaß und das ist letztendlich wichtig 🙂

    Deine Bandoneon-Schule habe ich erst vor kurzem in die Hand bekommen, gefällt mir sehr gut. Auch Deine Akkordeonschule nutze ich! Beide finde ich sehr modern und ansprechend. Leider fehlt (wie für meine App) beim Bandoneon eine breite Zielgruppe. Wobei es die wahrscheinlich in naher Zukunft auch nicht wirklich geben wird.

    Ich versuche aber, im Rahmen meiner Tätigkeit als Professor an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, ein wenig dazu beizutragen, das Instrument zugänglicher zu machen.

    Mit Robert Wallschläger habe ich zur Zeit ein studentisches Projekt laufen. Dabei geht es um eine Webseite, die multimediale Elemente (spricht Videos und Audios) zum Erlernen des Instrumentes enthalten soll. Daneben soll eine Kategorisierung eines vor einem liegenden Instrumentes möglich sein (was so alles als Bandoneon bezeichnet wird) und auch eine Zustandsschätzung des Instrumentes anhand einiger Kriterien ermöglicht werden.

    Ein weiteres studentisches Projekt läuft mit dem Harmonikamuseum in Trossingen. Nach dem Umzug in die neuen Räume hatte ich Herrn Häffner angeboten, mit Studenten die Webseite zu überarbeiten.

    Mal schauen, was sich noch für Projekte in der Zukunft anbieten…

    Viele Grüße

    Jörg

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