Kusserow-Bandoneon

Name: H. Mattheß
E-Mail: post@bandonion.info

Text: Guten Abend Herr Haas!

Ich bin gerade auf Ihren Text (http://petermhaas.de/artikel-2/tasten-bandoneon/) gestoßen und möchte einen kleinen Hinweis geben.

Die Probleme des Péguri finden sich am Kusserow nicht. Ich empfehle, die Demovideos die ich 2016 mit Bernd Machus aufgenommen habe, anzuschauen. Dort wird die Geradlinigkeit und ergonomisch vorteilhafte Kusserow-Tastatur ausführlich vorgestellt:
https://www.youtube.com/watch?v=1ZG7m1yrA6Q
https://www.youtube.com/watch?v=CXcRjLx210Y

Piandoneon ist natürlich eine Verlockung, ohne Neulernen in die Nähe des Bandonions zu kommen. Aber besonders die Bassseite klingt dann doch wieder sehr nach Akkordeon, wie auch die Melodieseite je tiefer dort gespielt wird.

Selbst Kusserow-Bandonions variieren im Klang zum Teil erheblich. Insbesondere DDR-Instrumente weisen klangliche Mängel im Vgl. zu einem AA auf. Herr Machus spielt ein sehr edel klingendes von Gutjahr gebautes Kusserow. Er unterrichtet an der Musikschule Fanny Hensel in Berlin und war Schüler bei Ernst Kusserow.
http://berndmachus.de/

Zu Ihrem Text bleibt dann doch wieder festzustellen: Wer einen Bandonionklang spielen will, sollte ein Bandonion in die Hand nehmen. Das System Kusserow bietet die leicht erlernbare gleichtönige Möglichkeit.

Viele Grüße!

H. Mattheß

1 Kommentar

  1. Lieber Herr Mattheß,
    danke für Ihre Zuschrift. Das hat mich sehr interessiert.
    1. Vom Kusserow-Bandoneon hatte ich schon lange gehört, mich aber bisher nicht näher dafür interessiert. Das Video, das Sie empfehlen, erklärt sehr gut das Konzept der Knopfbelegung. Das scheint wirklich genial durchdacht zu sein! (Empfehlung für alle Bandoneon-Narren: anschauen!!!) Trotzdem bin ich etwas skeptisch, nicht zuletzt wegen der etwas klobigen Form der Instrumente. Klaus Gutjahr – den ich im aktuellen Heft des Akkordeon magazins interviewt habe, spricht sehr schlecht vom Klang der Kusserow-Instrumente, obwohl er selbst auch welche gebaut hat.
    2. Erst nach ein paar Tagen habe ich begriffen, wer und was sich hinter Ihrer Email-Adresse verbirgt. Ich wollte schon länger Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Von Ihnen stammt ja das wunderbare „Online-Harmonikamuseum“ . Gerne würde ich – vielleicht im Herbst 2017 – im akkordeon magazin einen Bericht über Herrn Oriwohl und über Ihre großartige Arbeit veröffentlichen. (Hinweis an alle Bandoneon-Freunde: sehen Sie sich die Seite http://www.bandonion.info an!) Was halten Sie davon?

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